Fluke wurde entwickelt um, trotz den Unzulänglichkeiten der von Computern generierten Zufallszahlen, ein Los-System zu schaffen das dem Zufall möglichst nahe kommt.

Dafür sind mehrere Schritte notwendig:

  1. Fluke generiert zunächst zwei Listen mit Zufallszahlen: Liste A und Liste B.
  2. In der Liste A stehen die Glückszahlen, in der Liste B die Indexes, welcher der Teilnehmer diese Glückszahl bekommt. Das heißt, im Beispiel unten bekommt der Teilnehmer mit dem Index 25 die Glückszahl 5 zugeordnet. Dem Teilnehmer 16 die Zahl 1 usw.
  3. Jetzt, wo die Glückszahlen feststehen, wird es Zeit für die Verlosung. Es wird eine neue Liste mit Zufallszahlen erstellt: die Liste C. Aus dieser Liste holt nun die Liste D den ersten und den letzten Eintrag heraus. Dann den zweiten und vorletzten Eintrag usw. bis sie die Anzahl an Losgewinnern zusammen hat.
  4. Es wird nun die letzte Liste mit Zufallszahlen erstellt und die Gewinnzahlen zugeordnet.
  5. Der erste Gewinner ist der mit der Gewinnzahl, welche die Zahl in der Liste D als Index in der Liste E hat.
  6. Die Gewinner werden dann ihren Glückszahlen zugeordnet und in einer weiteren Tabelle sortiert ausgegeben.

An diesem Bild soll die Prozedur an einem Beispiel verdeutlicht werden:

Hinweis:
Der Screenshot stammte aus einer Erklärung für das in C# programmierte Programm Fluke, bei dem die Teilnehmer Namen haben.